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Raphael Zähringer
Digitaler Fahrerarbeitsplatz im Omnibusbetrieb

Projektüberblick
In einem privaten, eigeninitiierten Projekt entwickelte ich das Konzept und UX/UI-Design eines integrierten digitalen Fahrerarbeitsplatzes für Linienbusse. Ziel war es, die wachsende Komplexität moderner Fahrzeugsysteme zu reduzieren und Bedienbarkeit, Sicherheit und Effizienz im Fahrbetrieb zu verbessern. Das Projekt basiert auf meiner Leidenschaft für den öffentlichen Nahverkehr sowie auf eigenen Beobachtungen im realen Fahrbetrieb.
Problemstellung
Moderne Omnibusse verfügen über eine Vielzahl separater Displays und Eingabesysteme: Assistenzsysteme, Navigation, Haltestellenortung, Fahrscheinverkauf mit GPS, Rückfahrkamera und weitere Subsysteme. Diese fragmentierte Systemlandschaft führt insbesondere bei neu angelernten Fahrerinnen und Fahrern zu erhöhter kognitiver Belastung, inkonsistenter Bedienung und zusätzlichen Fehlerquellen – statt zur erhofften Entlastung.
Ziel & Konzept
Ziel war die Entwicklung eines ganzheitlichen, integrierten Fahrerarbeitsplatzes, der Informationen bündelt, kontextabhängig priorisiert und über eine einheitliche Interaktionslogik zugänglich macht. Ergänzend entstand ein konsistentes Fahrgastinformationssystem (FIS), das visuell und funktional mit dem Fahrerarbeitsplatz verzahnt ist.
Design & Prototyping
Das Interface wurde als High-Fidelity-Mockup in Figma umgesetzt. Zur qualitativen Evaluation testete ich die Mockups in einem selbstgebauten physischen Prototypen eines Busfahrerarbeitsplatzes, inklusive eines originalen Lenkrads eines Mercedes-Benz Citaro C2 (2017). Untersucht wurden insbesondere Blickführung, Erreichbarkeit und Informationsdichte.
Datum
2022
Stichwörter
UX/UI Design, Human-Centered Design, Mobility & ÖPNV, Prototyping & Sim








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